Singles haben selten Sex
Singles brauchen sich in unserer Gesellschaft nicht zu verstecken. Singles haben seit langer Zeit ein glänzendes Image! Single seien erfolgreicher in Leben, sagt man. Sie seien glücklicher als Frauen und Männer, die in Partnerschaften leben, heisst es. Auch finanziell soll es den Singles besser gehen. Singles haben mehr Geld, mehr Spaß und mehr Sex. Doch nun stellt sich heraus: Alles falsch! Der moderne Single ist ein gesellschaftlicher Loser.
Was ist nur los mit dem Single von heute? Viele Jahrzehnte lang wurden die Singles für ihre Unabhängigkeit bewundert. Sie waren in und galten als Trendsetter. Insbesondere um ihr vermeintlich ausschweifendes und aufregendes Sexleben wurden die Singles von vielen lange beneidet. Und heute stehen die Singles, die einst zu Kultfiguren idealisiert wurden, plötzlich wieder als die großen Verlierer der Gesellschaft da. Was ist geschehen? Es gibt neue Untersuchungen. Die Soziologen belegen das lange verheimlichte Elend der Singles mit erdrückenden Zahlen und Fakten.
Neue Studien enthüllen die Qualen der Singles. Typisch für Singles ist weder Lebensfreude noch Hedonismus. Singles sind meist zutiefst unglücklich. Singles sind im Durchschnitt älter, als man vermutet, sie fühlen sich einsam und haben selten Sex. Das verbreitete Bild vom glücklichen Single ist ein populärer Irrtum. Überzeugte Singles gibt es kaum. Ein typischer Single ist unfreiwillig allein. Singles sehnen sich nach einer festen Beziehung mit einem Partner. Viele Singles träumen von Kindern. Am meisten leiden die allermeisten Singles unter ihrer Einsamkeit. Nur eine Minderheit unter den Singles gibt an, mit dem Leben rundum zufrieden zu sein.
